Junggesellenabschied auf Englisch: Die wichtigsten Begriffe erklärt
Wer heute einen Junggesellenabschied plant, stolpert früher oder später über englische Begriffe: Auf Pinterest, Etsy oder Amazon heißen die schönsten Shirts “Bride Tribe” oder “Groom Squad”, englischsprachige Blogs sprechen von “Bachelor Party” oder “Hen Do”, und internationale Gäste in der eigenen Gruppe verwenden ganz selbstverständlich ihre eigene Terminologie. Wer diese Begriffe nicht kennt, verliert schnell den Überblick oder bestellt versehentlich das falsche Produkt, weil ein Motiv auf Englisch beschriftet ist, dessen Bedeutung unklar bleibt. Dieser Guide erklärt die wichtigsten englischen Begriffe rund um den JGA verständlich, ordnet sie den deutschen Entsprechungen zu und zeigt, wo es kulturelle Unterschiede zur deutschen JGA-Tradition gibt. So seid ihr bestens vorbereitet, egal ob ihr mit internationalen Gästen plant, englischsprachige Deko bestellt oder einfach verstehen wollt, was auf eurem neuen Team-Shirt eigentlich steht. Von den Bezeichnungen für die Feier selbst über die verschiedenen Rollen in der Gruppe bis hin zu Begriffen rund um Geschenke und Programmablauf deckt dieser Artikel das komplette Vokabular ab, das euch bei der Planung eines JGA immer wieder begegnet.
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Warum englische Begriffe beim deutschen JGA so präsent sind
Der Junggesellenabschied ist längst kein rein deutsches Phänomen mehr, sondern wird international sehr ähnlich gefeiert, wenn auch mit unterschiedlichen Bezeichnungen und leicht abweichenden Traditionen. Weil viele der beliebtesten Deko-Artikel, Shirts und Accessoires ursprünglich aus dem amerikanischen oder britischen Raum stammen, tragen sie oft englische Aufschriften, auch wenn sie über deutsche Shops wie Etsy oder Amazon verkauft werden. Wer online nach Inspiration sucht, landet zudem sehr häufig auf englischsprachigen Pinterest-Boards, Blogs oder Instagram-Accounts, weil das Angebot im englischsprachigen Raum deutlich größer ist als im deutschen.
Hinzu kommt, dass sich viele englische Begriffe schlicht besser auf ein Shirt oder eine Schärpe drucken lassen, weil sie kurz und prägnant sind. “Bride Tribe” oder “Team Groom” wirken auf Merchandise oft moderner und internationaler als eine wörtliche deutsche Übersetzung. Deshalb lohnt es sich, die wichtigsten Begriffe zu kennen, auch wenn die eigene Gruppe komplett deutschsprachig ist und der JGA ganz klassisch in Deutschland stattfindet.
Auch die sozialen Medien tragen erheblich zu dieser Entwicklung bei. Unter Hashtags wie #bridetribe, #teamgroom oder #hendo finden sich Millionen von Beiträgen, die als Inspirationsquelle für die eigene Planung dienen, unabhängig davon, aus welchem Land die ursprünglichen Nutzerinnen und Nutzer stammen. Wer selbst Fotos vom eigenen JGA teilt, greift häufig automatisch auf dieselben englischen Hashtags zurück, weil sie eine deutlich größere Reichweite erzielen als deutsche Alternativen und sich die eigene Feier so leichter in die internationale Community einordnen lässt.
Nicht zuletzt spielt auch der internationale Online-Handel eine Rolle: Plattformen wie Etsy oder Amazon bündeln Angebote aus aller Welt, wodurch englischsprachige Produktbeschreibungen und Aufdrucke automatisch häufiger auftauchen als bei rein deutschen Anbietern. Wer gezielt nach deutschsprachiger Deko sucht, findet zwar mittlerweile ebenfalls eine große Auswahl, doch gerade bei ausgefalleneren oder besonders trendigen Motiven bleibt das englischsprachige Angebot oft größer und vielfältiger.
Bachelor Party, Stag Do und Stag Night: Die männliche Feier
Im amerikanischen Englisch heißt der Junggesellenabschied des Mannes “Bachelor Party”, ein Begriff, der sich inhaltlich fast eins zu eins mit dem deutschen JGA für den Bräutigam deckt. In Großbritannien und vielen anderen englischsprachigen Ländern außerhalb der USA ist stattdessen “Stag Do” oder gleichbedeutend “Stag Night” gebräuchlich, wörtlich übersetzt etwa “Hirsch-Nacht”, eine Anspielung auf den Hirsch als Symbol für Männlichkeit und Freiheit vor der Bindung. Wer also englischsprachige Inhalte zum Thema sucht, sollte je nach Region unterschiedliche Suchbegriffe verwenden, um passende Ergebnisse zu bekommen.
Inhaltlich unterscheiden sich beide Traditionen kaum von der deutschen: Eine Gruppe enger Freunde verbringt einen Tag oder ein Wochenende mit Aktivitäten, Alkohol und gemeinsamen Erinnerungen, bevor der Bräutigam in die Ehe startet. Amerikanische Bachelor Partys sind tendenziell etwas kürzer und konzentrierter, oft ein einzelner Abend, während britische Stag Dos, ähnlich wie viele deutsche JGAs, gerne als mehrtägiges Wochenende mit Reise ins Ausland geplant werden.
In Australien und Neuseeland ist übrigens ein dritter Begriff gebräuchlich: “Buck’s Party” oder kurz “Buck’s Night”, abgeleitet vom englischen Wort für den Rehbock, ganz ähnlich der britischen Hirsch-Symbolik. Wer also mit australischen oder neuseeländischen Gästen plant, sollte auch diesen Begriff kennen, um nicht für Verwirrung zu sorgen. Kanada wiederum orientiert sich meist am amerikanischen Sprachgebrauch und verwendet überwiegend “Bachelor Party”, auch wenn im französischsprachigen Teil des Landes gelegentlich noch andere Bezeichnungen auftauchen. Diese regionalen Unterschiede zeigen, wie stark sich derselbe Brauch je nach Sprachraum sprachlich verzweigt hat, obwohl die Grundidee überall dieselbe bleibt.
Kulturell fällt außerdem auf, dass amerikanische Bachelor Partys traditionell etwas ausschweifender inszeniert werden, mit einem stärkeren Fokus auf Las-Vegas-Trips, Casinos und aufwendigem Nachtleben, während britische Stag Dos eher auf gesellige Pub-Touren und deftigen Humor setzen. Der deutsche JGA für Männer liegt inhaltlich meist irgendwo dazwischen: aktivitätsorientiert, mit Kneipentour und Programm, aber ohne den ganz großen Las-Vegas-Glamour, der für viele deutsche Gruppen ohnehin finanziell und zeitlich schwer umsetzbar wäre.
Bachelorette Party, Hen Party und Hen Do: Die weibliche Feier
Für den Junggesellinnenabschied gilt dieselbe sprachliche Aufteilung wie bei den Männern. In den USA heißt die Feier “Bachelorette Party”, während in Großbritannien “Hen Party” oder “Hen Do” gebräuchlich ist, abgeleitet vom englischen Wort für Henne, passend zum “Stag” der Männer. Beide Begriffe bezeichnen dieselbe Grundidee: die letzte Feier der Braut mit ihren engsten Freundinnen vor der Hochzeit.
Auch hier zeigen sich leichte kulturelle Unterschiede: Amerikanische Bachelorette Partys legen traditionell sehr viel Wert auf einheitliche, oft aufwendig gestaltete Outfits und durchgestylte Instagram-Fotos, ein Trend, der mittlerweile auch bei deutschen JGAs stark angekommen ist. Britische Hen Dos sind oft etwas bodenständiger und deftiger, mit klassischen Programmpunkten wie einer Kneipentour durch mehrere Pubs. Wer englischsprachige Deko oder Outfits sucht, findet unter beiden Suchbegriffen unterschiedliche, aber gleichermaßen brauchbare Ergebnisse.
Typisch für den britischen Hen Do sind außerdem bestimmte Accessoires, die im deutschen JGA eher unüblich sind, etwa das sogenannte “L-Plate”, ein Schild mit dem Buchstaben L für “Learner”, das eigentlich von Fahranfängern am Auto angebracht wird und beim Hen Do augenzwinkernd die “Anfängerin” in der Ehe kennzeichnet. Auch aufwendig verzierte Schärpen mit dem Titel “Hen” statt “Bride” sind verbreitet. Wer sich von britischen oder amerikanischen Vorbildern inspirieren lässt, findet über die jeweiligen Suchbegriffe also nicht nur unterschiedliche Formulierungen, sondern auch ganz eigene Deko-Traditionen, die sich hervorragend mit deutschen Elementen kombinieren lassen.
Bride Tribe und Groom Squad: Die Gruppen-Begriffe
“Bride Tribe” hat sich international als einer der beliebtesten Begriffe für die Gruppe der Freundinnen etabliert, die die Braut bei ihrem JGA begleiten. Wörtlich übersetzt bedeutet er so viel wie “Stamm der Braut” und soll den engen, fast familiären Zusammenhalt der Gruppe ausdrücken. Der Begriff findet sich mittlerweile auf unzähligen Shirts, Bannern und Deko-Artikeln, auch bei deutschen JGA-Feiern, weil er kurz, eingängig und international verständlich ist.
Das männliche Pendant dazu ist “Groom Squad”, manchmal auch “Team Groom” oder schlicht “The Boys” genannt. Auch dieser Begriff hat sich international durchgesetzt und wird häufig auf Shirts, Caps oder Bannern verwendet, um die Gruppe rund um den Bräutigam als geschlossene Einheit zu kennzeichnen. Beide Begriffe eignen sich hervorragend, wenn eine Gruppe ein einheitliches Motto sucht, das auch international verständlich bleibt, etwa bei gemischtsprachigen Gästelisten.
Neben “Bride Tribe” und “Groom Squad” kursieren zahlreiche Varianten, die im Kern dasselbe meinen, sich aber im Ton unterscheiden: “Bride Crew” wirkt etwas moderner und weniger verspielt, “Bride Gang” kommt lässiger daher, während “Bridesmaid Squad” gezielt nur die offizielle Rolle der Brautjungfern hervorhebt statt der gesamten Gästeschar. Beim Bräutigam finden sich entsprechend “Groom Crew”, “Groom Team” oder schlicht “The Groomsmen”, wobei letzterer Begriff im Englischen eigentlich die offiziellen Trauzeugen des Mannes bei der Hochzeitszeremonie bezeichnet und nicht zwangsläufig identisch mit der JGA-Gruppe sein muss. Welche Variante am besten passt, hängt letztlich vom gewünschten Ton der Feier ab, verspielt oder eher schlicht und elegant.
Maid of Honor und Best Man im Vergleich zu Trauzeugin und Trauzeuge
Im englischsprachigen Raum gibt es für die engste Vertrauensperson der Braut den Begriff “Maid of Honor”, wenn diese Person unverheiratet ist, beziehungsweise “Matron of Honor”, wenn sie bereits verheiratet ist. Diese feine Unterscheidung nach Familienstand kennt die deutsche Sprache nicht: Hier heißt die Rolle unabhängig davon einheitlich Trauzeugin. Wer mit englischsprachigen Gästen plant oder englische Quellen zum Thema liest, sollte diesen Unterschied im Hinterkopf behalten, um Verwirrung zu vermeiden.
Beim Bräutigam ist es etwas einfacher: “Best Man” entspricht direkt dem deutschen Trauzeugen, ohne weitere Unterscheidung nach Familienstand. Interessant ist, dass die Rolle von Maid of Honor und Best Man im englischsprachigen Raum traditionell noch etwas stärker mit der Organisation des JGA verknüpft ist als im deutschen Sprachraum, wo diese Aufgabe oft von der ganzen Gruppe gemeinsam übernommen wird. Wer mehr zu den klassischen Aufgaben dieser Rolle wissen möchte, findet in unserer Checkliste für Trauzeugen alle wichtigen Punkte im Überblick.
Ein weiterer Trend aus dem englischsprachigen Raum, der auch in Deutschland langsam ankommt, ist die geschlechtsunabhängige Besetzung dieser Rollen. Immer häufiger übernimmt ein enger männlicher Freund die Rolle des “Bridesman” für die Braut, während eine enge Freundin als “Groomswoman” den Bräutigam begleitet. Diese Flexibilität zeigt, dass die traditionelle Rollenverteilung zunehmend aufweicht und heute eher danach entschieden wird, wer der Person am nächsten steht, statt strikt nach Geschlecht.
Bride-to-be und Groom-to-be: Beliebte Merchandise-Begriffe
“Bride-to-be” und “Groom-to-be” bedeuten wörtlich “zukünftige Braut” und “zukünftiger Bräutigam” und gehören zu den am häufigsten verwendeten englischen Begriffen auf JGA-Merchandise überhaupt. Ob auf Schärpen, Buttons, Krone oder Shirt, diese Formulierungen kennzeichnen die Person im Mittelpunkt der Feier sofort und eindeutig, auch für Außenstehende, die die Gruppe nicht kennen. Gerade weil die Begriffe kurz und leicht verständlich sind, haben sie sich auch bei deutschen JGAs fest etabliert, obwohl es mit “Zukünftige Braut” oder ähnlichen Formulierungen durchaus deutsche Alternativen gäbe.
Wer ein Outfit mit diesen Begriffen sucht, findet online eine riesige Auswahl, von schlichten Schärpen bis zu aufwendig bestickten Shirts. Praktisch dabei: Weil die Begriffe international verständlich sind, eignen sie sich besonders gut, wenn die Gruppe auch englischsprachige Gäste umfasst, etwa bei internationalen Freundeskreisen oder Familienfeiern mit Verwandten aus dem Ausland.
Daneben kursieren im englischsprachigen Raum noch weitere verwandte Formulierungen, die gelegentlich auf Merchandise auftauchen, etwa “Wifey to be” für die Braut oder “Hubby to be” für den Bräutigam, beide etwas informeller und verspielter als die klassischen Varianten. Auch “Mrs to be” ist verbreitet, meist in Kombination mit dem zukünftigen Nachnamen. Wer ein besonders persönliches Merchandise-Stück sucht, kann durchaus mit diesen Varianten experimentieren, sollte aber bedenken, dass sie im deutschen Sprachraum weniger geläufig sind als die Standardbegriffe Bride-to-be und Groom-to-be.
Bridesmaids: Eine Rolle mit stärkerer Tradition im englischsprachigen Raum
“Bridesmaids”, also Brautjungfern, sind im englischsprachigen Hochzeitsbrauch eine deutlich fester verankerte Institution als im deutschen. Während in Deutschland die Rolle der Trauzeugin meist eine einzelne Person übernimmt, gibt es im angloamerikanischen Raum oft eine ganze Gruppe von Bridesmaids, die bei Hochzeit und JGA ein einheitliches Kleid oder Outfit tragen und aktiv in die Organisation eingebunden sind. Diese Tradition schwappt zunehmend auch nach Deutschland über, wo mehrere enge Freundinnen der Braut inzwischen häufiger gemeinsam als eine Art Bridesmaids-Gruppe auftreten, komplett mit einheitlichem Outfit.
Der Begriff selbst wird auch im Deutschen zunehmend unübersetzt verwendet, gerade auf Merchandise und in Social-Media-Postings. Wer eine Gruppe mit mehreren gleichberechtigten engen Freundinnen plant, kann sich also durchaus an dieser englischsprachigen Tradition orientieren, ohne dass dafür extra ein deutscher Begriff gefunden werden müsste.
Verwandte Begriffe aus demselben Umfeld sind “Junior Bridesmaid” für jüngere Mädchen in der Gruppe, meist Nichten oder jüngere Cousinen der Braut, sowie “Flower Girl” für ein noch jüngeres Kind, das traditionell bei der eigentlichen Hochzeitszeremonie Blüten streut. Beim JGA selbst spielen diese Rollen naturgemäß kaum eine Rolle, da die Feier meist rein unter Erwachsenen stattfindet, dennoch lohnt es sich, die Begriffe zu kennen, falls sie in Zusammenhang mit der gesamten Hochzeitsplanung auftauchen.
Party Favors: Kleine Gastgeschenke mit großer Wirkung
“Party Favors” bezeichnet im Englischen kleine Gastgeschenke oder Give-aways, die die Teilnehmenden eines JGA am Ende mit nach Hause nehmen dürfen, etwa kleine Süßigkeiten, personalisierte Mini-Flaschen, Sticker oder kleine Beauty-Produkte. Diese Tradition ist im amerikanischen Raum bei Bachelorette Partys besonders verbreitet und fester Bestandteil vieler Planungs-Checklisten, während sie im deutschen JGA lange Zeit eine untergeordnete Rolle spielte.
In den letzten Jahren gewinnt das Konzept aber auch hierzulande zunehmend an Beliebtheit, gerade bei aufwendiger geplanten JGAs mit durchdachtem Motto. Kleine, thematisch passende Geschenke für die gesamte Gruppe sorgen für zusätzliche Vorfreude und bleiben oft noch lange als kleines Andenken erhalten. Wer nach passenden Ideen sucht, wird in unserem Guide zu kleinen Geschenken für die Crew fündig.
Party Favors lassen sich sowohl selbst gemacht als auch fertig gekauft organisieren, je nachdem, wie viel Zeit und Budget die Gruppe dafür einplanen möchte. Selbst gebastelte Varianten, etwa kleine Gläschen mit Süßigkeiten oder handgeschriebene Karten, wirken persönlicher, benötigen aber entsprechenden Vorlauf. Fertig gekaufte Sets, oft direkt mit dem Namen von Braut oder Bräutigam personalisiert, sind die schnellere Lösung und eignen sich besonders gut, wenn die restliche Organisation ohnehin schon viel Zeit in Anspruch nimmt.
After-Party und weitere englische Begriffe im Programmablauf
Ein Begriff, der längst vollständig ins Deutsche übernommen wurde, ist die “After-Party”, also der Programmteil nach der eigentlichen Hauptaktivität, meist der Ausklang in einer Bar oder einem Club bis in die Nacht. Auch andere englische Begriffe wie “Photobooth” für die Fotobox, “Getting Ready” für die gemeinsame Vorbereitungsphase oder “Squad Goals” als Bildunterschrift für Gruppenfotos haben sich im deutschen JGA-Sprachgebrauch längst etabliert, ganz ohne dass eine deutsche Übersetzung noch notwendig wäre.
Diese sprachliche Vermischung ist kein Zufall, sondern Ausdruck davon, wie stark sich JGA-Trends international über Social Media verbreiten. Ein Trend, der auf einem amerikanischen Pinterest-Board entsteht, taucht oft innerhalb weniger Monate auch bei deutschen JGAs auf, inklusive der dazugehörigen englischen Begriffe. Wer die wichtigsten Vokabeln kennt, kann diesen Trends leichter folgen und versteht auch englischsprachige Inspirationsquellen ohne Verständnisprobleme.
Auch bei der Einladung selbst tauchen häufig englische Begriffe auf, etwa “Save the Date” für die frühzeitige Terminankündigung oder “RSVP” als Aufforderung, verbindlich zu- oder abzusagen. Beide Begriffe haben sich international so fest etabliert, dass sie mittlerweile auch in deutschen Einladungstexten verwendet werden, ganz ohne Übersetzung. Wer mehr zur Formulierung passender Einladungen wissen möchte, findet in unserem Guide zu Einladungstexten für den JGA zahlreiche Vorlagen, die sich bei Bedarf auch mit englischen Begriffen kombinieren lassen.
Wann englische Begriffe im deutschen JGA wirklich sinnvoll sind
Nicht jede Gruppe muss englische Begriffe verwenden, um einen gelungenen JGA zu feiern, viele der schönsten deutschen Feiern kommen ganz ohne “Bride Tribe” oder “Groom Squad” aus. Sinnvoll werden englische Begriffe vor allem dann, wenn die Gruppe internationale Gäste umfasst, die deutsche Bezeichnungen nicht kennen, oder wenn bestimmte Merchandise-Artikel schlicht nur mit englischer Aufschrift erhältlich sind. Auch bei Reisen ins Ausland, etwa nach Mallorca oder in eine andere europäische Partystadt, erleichtern englische Begriffe die Kommunikation mit lokalem Personal oder anderen Gruppen.
Wer dagegen eine rein deutschsprachige Gruppe hat und lieber bei vertrauten Begriffen bleibt, kann jederzeit auf deutsche Bezeichnungen wie Team Braut, Team Bräutigam oder schlicht JGA-Crew zurückgreifen, ohne dass der Feier dadurch etwas fehlt. Am Ende zählt ohnehin weniger, welche Sprache auf dem Shirt steht, sondern wie viel Spaß die Gruppe gemeinsam hat.
Eine bewährte Mittelvariante ist außerdem, deutsche und englische Begriffe bewusst zu mischen, etwa ein deutsches Motto mit einem einzelnen englischen Blickfang wie “Bride Tribe” auf der Deko, während der Rest der Kommunikation auf Deutsch bleibt. So lässt sich der moderne, internationale Look vieler beliebter JGA-Trends übernehmen, ohne dass die Gruppe komplett auf eine fremde Sprache umsteigen muss. Für welche Lösung sich eine Gruppe letztlich entscheidet, ist reine Geschmackssache und hat keinerlei Einfluss darauf, wie gelungen die Feier am Ende wird.
Häufige Fragen
Was bedeutet Bachelor Party auf Deutsch? Bachelor Party ist der amerikanische Begriff für den Junggesellenabschied des Mannes, also die Feier vor der Hochzeit mit seinen engsten Freunden. Er entspricht inhaltlich fast genau dem, was in Deutschland als JGA für den Bräutigam bekannt ist.
Was ist der Unterschied zwischen Stag Do und Bachelor Party? Beide meinen dasselbe, nur sprachlich getrennt nach Region: Stag Do beziehungsweise Stag Night ist britisches Englisch, Bachelor Party ist die amerikanische Variante. Wer für eine britische Gruppe plant oder englischsprachigen Content dazu sucht, stößt eher auf Stag Do.
Was heißt Hen Party oder Hen Do? Hen Party beziehungsweise Hen Do ist die britische Bezeichnung für den Junggesellinnenabschied, also das weibliche Gegenstück zum Stag Do. In den USA sagt man stattdessen meist Bachelorette Party.
Was bedeutet Bride Tribe? Bride Tribe bezeichnet die Gruppe der engsten Freundinnen der Braut, die den JGA gemeinsam organisieren und feiern, wörtlich also der Stamm oder die Crew der Braut. Der Begriff taucht häufig auf Team-Braut-Shirts, Deko und Instagram-Hashtags auf.
Was bedeutet Groom Squad? Groom Squad ist das männliche Pendant zu Bride Tribe und bezeichnet die Gruppe der Freunde, die den Bräutigam bei seinem Junggesellenabschied begleiten. Der Begriff wird oft auf Shirts oder als Hashtag verwendet, um die Gruppe als Einheit zu kennzeichnen.
Was ist der Unterschied zwischen Maid of Honor und Trauzeugin? Maid of Honor ist im englischsprachigen Raum die unverheiratete beste Freundin, die die Braut offiziell begleitet, während Matron of Honor die verheiratete Variante davon ist. Im Deutschen gibt es diese Unterscheidung nicht, hier heißt die Rolle unabhängig vom Familienstand einfach Trauzeugin.
Was bedeutet Bride-to-be und Groom-to-be? Bride-to-be und Groom-to-be bezeichnen wörtlich die zukünftige Braut beziehungsweise den zukünftigen Bräutigam. Die Begriffe finden sich besonders häufig auf Schärpen, Buttons und Shirts, auch bei deutschen JGA-Feiern.
Wer sind die Bridesmaids? Bridesmaids sind die Brautjungfern, also die engen Freundinnen, die die Braut bei Hochzeit und JGA unterstützen. Diese feste Rolle mit eigenem Outfit ist im englischsprachigen Raum deutlich stärker verankert als im deutschen Hochzeitsbrauch.
Was sind Party Favors bei einem JGA? Party Favors sind kleine Gastgeschenke oder Give-aways, die die Gäste eines JGA mit nach Hause nehmen, etwa kleine Süßigkeiten, Sticker oder personalisierte Mini-Flaschen. Im deutschen JGA sind solche Geschenke seltener fester Bestandteil, gewinnen aber zunehmend an Beliebtheit.
Was ist eine After-Party beim JGA? Die After-Party bezeichnet den Programmteil, der nach der eigentlichen Hauptaktivität stattfindet, meist der Ausklang in einer Bar oder einem Club. Der Begriff wird im Deutschen genauso verwendet wie im Englischen und hat sich fest eingebürgert.
